Es kann an Erkrankungen liegen oder aufgrund des hohen Alters eintreten: Plötzlich sind die Kontrolle über Urin und/oder Stuhl ein Problem. In jedem Fall ist es für die Betroffenen sehr unangenehm und besonders wichtig, sich persönlich beraten zu lassen. Denn: Die jeweilige ärztliche Diagnose bestimmt die Art und Weise der Inkontinenzversorgung. Sie ist entscheidend für die Wahl des richtigen Inkontinenzprodukts.
Das Fachkräfte-Team von Mitschke hilft Ihnen gerne weiter – ob Sie selbst betroffen sind oder auch als Angehörige oder Angehöriger. Damit Sie sich in Zukunft optimal beraten und gut versorgt fühlen.
Hier ein Einblick in das umfassende Angebot bei Mitschke:
Blasenschwäche – Tabuthema bei Männern sowie Frauen
Jeder zehnte Mann macht irgendwann in seinem Leben Erfahrungen mit Blasenschwäche. Es gibt viele Ursachen dafür, aber die häufigste ist eine Vergrößerung der Prostata. Tatsächlich sind 50 Prozent aller Männer über 50 Jahren von einer Prostatavergrößerung betroffen – also weit mehr als man denkt. Sogar jede vierte Frau über 35 Jahre hat Erfahrung mit einer sensiblen Blase.
Nicht verwirren lassen: Zur Beschreibung von Blasenschwäche werden viele verschiedene Begriffe verwendet, dazu gehören zum Beispiel Reizblase, überaktive Blase oder Harninkontinenz.
Blasenentleerungsstörungen sind behandelbar
Um zu verhindern, dass Blasenfunktionsstörungen zu Infektionen der Harnwege und zur Schädigung der Nieren führen, empfiehlt das Mitschke-Fachkräfte-Team die Anwendung eines intermittierenden (immer wiederkehrenden) Katheterismus. Der Vorteil: Der Katheterismus lässt sich selbständig durchführen – man spricht dann von einem intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK).
Mit diesem Verfahren lassen sich Komplikationen wie Harnröhrenverletzungen und Harnwegsinfekte merklich reduzieren und die Speicher- und Entleerungsfunktionen der Harnblase bleiben erhalten. Wir helfen Ihnen gerne dabei zu lernen, den Urinabfluss mit Hilfe des intermittierenden Selbstkatheterismus zu steuern. Damit Sie sich selbst versorgen können und Unabhängigkeit gewinnen.
(Hersteller und Bildquelle: Tena)
Auf Ihre Fragen oder Ihren Besuch freut sich das Team für Häusliche Therapie unter Leitung von
Teamleiter Markus Scharp
Examinierter Krankenpfleger und Wundtherapeut
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